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Szigetvár

Ort in Ungarn

Szigetvár

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Szigetvár ist eine Kleinstadt im südlichen Ungarn, im Kreis Baranya. Die Stadt hat etwa 10.868 Einwohner und ist bekannt vor allem durch die Schlacht von Szigetvár im Jahr 1566, bei der die Osmanen die Festung eroberten und über 20.000 Kämpfer töten konnten. Der osmanische Sultan Süleyman der Prächtige starb ebenfalls, allerdings nicht im Kampf. Die Stadt wurde 1689 von habsburgischen Truppen ohne Kampf erobert.

Die Schlacht von Szigetvár prägte die Stadt stark. Die Burg, die einst die Schlacht entschied, wurde nach 1960 restauriert. Auf dem Zrinyi-Platz steht die ehemalige Moschee Ali Paschas, die 1569 errichtet und 1788 in eine Katholikkirche umgebaut wurde. Auf dem ehemaligen Schlachtfeld wurde 1996 ein Park der ungarisch-türkischen Freundschaft errichtet, der ein Denkmal mit Darstellungen der Schlacht enthält. Zudem gibt es ein Thermalbad mit heilenden Salz- und Jodwasserquellen.

Die Stadt hat mehrere Städtepartnerschaften, darunter mit Imatra in Finnland, Eppingen in Deutschland, Slatina in Kroatien, Trabzon in der Türkei und Deva in Rumänien. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind die Fotografin Olga Máté und der Boxer Gyula Alvics. Die Sehenswürdigkeiten umfassen die Burg, den Park der Freundschaft und das Thermalbad.

Viri (1)
Art
Stadt in Ungarn
Ort
Kreis Szigetvár

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