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tomba dei giganti "Su cuaddu 'e Nixias"
To besedilo je zaenkrat na voljo samo v nemščini.
Das Gigantengrab von Su Quaddu de Nixias liegt nahe Lunamatrona in der Provinz Medio Campidano auf Sardinien. Sein Name verweist auf die Lage im Gebiet Nixias und auf ein markantes rundes Loch in der Portalstele, das einst vermutlich zum Anbinden von Pferden diente. Diese Bauwerke, auf Sardisch „Tumbas de los zigantes“ genannt, gehören zu den größten pränuraghischen Kultstätten Sardiniens und zählen zu den spätestens errichteten Megalithanlagen Europas. Insgesamt sind 321 dieser Gigantengräber bekannt, die der bronzezeitlichen Bonnanaro-Kultur (2.200–1.600 v. Chr.) zugerechnet werden, einer Vorläuferkultur der Nuraghenkultur. Die Anlage entstand in zwei Phasen: Zunächst befand sich hier eine Steinkiste der Monte-Claro-Kultur (2.500–2.000 v. Chr.), deren bemalte Vasen bei Ausgrabungen gefunden wurden. Die quadratische Kiste mit etwa einem Meter Seitenlänge und 0,6 Meter tief im Boden verankerten Mergelplatten ist noch im Kammerboden erkennbar. Später wurde sie zur heutigen Gigantengrab-Anlage umgestaltet, die um 1.600 v. Chr. in der Mittelbronzezeit entstand. Der etwa zehn Meter lange Korridor der Kammer war einst mit horizontalen Platten bedeckt, die heute fehlen. Vor Ort zeigt sich ein beeindruckender Zentralstein von 2,9 Metern Höhe und 2,7 Metern Breite, dessen linke Seite stark beschädigt ist. Der untere Teil mit dem quadratischen Zugang blieb dank einer 0,6 Meter hohen Erdbedeckung bis zur Ausgrabung erhalten. Die Exedra besaß einen Bogen von 13,9 Metern, doch ihre Platten wurden vollständig entfernt. Die Umgebung des Grabes vermittelt einen Eindruck der bronzezeitlichen Kultur Sardiniens.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
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