Nikolaikirche Wismar

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Nikolaikirche Wismar

Kirchengebäude der Backsteingotik in Wismar

Die Nikolaikirche in Wismar wurde zwischen 1381 und 1487 als Kirche der Seefahrer und Fischer erbaut und gilt als Meisterwerk der Spätgotik im nordeuropäischen Raum. Sie ist Teil der Wismarer Altstadt und seit 2002 als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen. Die Kirche steht in der Stadtmitte und bildet mit den anderen großen Kirchen St. Marien und St. Georgen einen markanten Teil der Stadtsilhouette. Die Nikolaikirche ist mit einer Höhe von 64 Metern und einer Länge von 85 Metern ein bedeutendes Bauwerk. Das Mittelschiff ist mit einer Gewölbehöhe von 37 Metern das vierthöchste Kirchenschiff Deutschlands. Die Kirche besitzt eine dreischiffige Basilika mit Strebewerk und ist im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtet. Die Ausstattung umfasst mehrere Altäre, darunter den Hochaltar aus dem Spätbarock und den Schifferaltar, der die Seefahrerbruderschaft der Stadt repräsentiert. Im Inneren der Kirche sind die Räume einheitlich und gewaltig gestaltet. Der Chor und das Mittelschiff sind nicht voneinander abgetrennt, wodurch eine besondere Höhenwirkung entsteht. Die Kirche beherbergt mehrere Altäre, darunter den Schifferaltar mit einer Mondsichelmadonna und die Retabel aus der Georgenkirche. Die Ausstattung wurde über die Jahrhunderte durch verschiedene Epochen geprägt und umfasst sowohl mittelalterliche als auch barocke Elemente.

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Art
Kirchengebäude
Ort
Wismar
Erbaut
1381
Baustil
Backsteingotik
Denkmalstatus
Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern

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