Lichtental
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Lichtental ist ein Stadtteil im Norden des neunten Wiener Gemeindebezirks Alsergrund und liegt vollständig von anderen Bezirksteilen umgeben. Im Osten grenzt es an den Althangrund, im Norden und Süden an den Thurygrund und im Westen an den Himmelpfortgrund. Die Grenzen verlaufen entlang markanter Straßen wie der Fechtergasse, der Liechtensteinstraße und der Nußdorfer Straße. Der Stadtteil blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1280 als „Lichtenwerd“ zurückreicht. Der Name bezieht sich auf die ehemalige Lage zwischen Donaukanal und einem verlandeten Donauarm. Besonders prägend war die Brauerei, die Johann Adam Andreas Fürst Liechtenstein 1694 zwischen der Liechtensteinstraße, Althanstraße und Reznicekgasse errichten ließ. Sie trieb die Entwicklung der Siedlung voran, bis sie 1878 geschlossen und später abgerissen wurde. Die planmäßige Besiedlung begann 1699, und bereits 1740 zählte man 95 Häuser. Die Lichtentaler Pfarrkirche, auch Schubertkirche genannt, wurde 1718 fertiggestellt und ist eng mit dem Komponisten Franz Schubert verbunden, der hier wirkte. Heute ist Lichtental als bauliche Schutzzone ausgewiesen, darunter einige Häuser an der Liechtensteinstraße und der Vereinsstiege. Die Umgebung lädt zu Spaziergängen durch die historischen Gassen ein, während die Pfarrkirche mit ihrer Geschichte und Architektur einen besonderen Anziehungspunkt darstellt.
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