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Kaldenkirchen
Stadtteil von Nettetal im Kreis Viersen (Nordrhein-Westfalen)
Kaldenkirchen ist ein Stadtteil von Nettetal in Nordrhein-Westfalen und liegt direkt an der deutsch-niederländischen Grenze. Der Ort wurde erstmals 1206 urkundlich erwähnt und war bis 1814 Teil des französischen Rur-Departements. 1816 kam er zum Kreis Kempen und wurde 1856 als Stadt bezeichnet. 1970 wurde Kaldenkirchen Teil der Stadt Nettetal. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von militärischen Ereignissen im Zweiten Weltkrieg und dem Aufbau der Infrastruktur im 19. Jahrhundert. Kaldenkirchen bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, darunter die katholische Pfarrkirche St. Clemens, die evangelische Hofkirche und den Rokoko-Pavillon. Das Erholungs- und Naturschutzgebiet Grenzwald mit dem Arboretum Sequoiafarm und dem Geo-hydrologischen Wassergarten ist ein beliebter Ausflugsort. Zudem gibt es das Rittergut Altenhof, das Birgitten-Kloster und das ehemalige Hauptzollamt, das heute als Bürgerhaus genutzt wird. Der Premiumwanderweg „Galgenvenn“ führt durch den Grenzwald und wurde 2016 zum zweitschönsten Wanderweg Deutschlands gewählt. Der Ort ist durch seine Lage an der Grenze zu Niederlanden geprägt und hat eine wichtige Rolle im Handel und Verkehr gespielt. Die Tabakindustrie prägte das Wirtschaftsleben über 150 Jahre, bis sie durch zollpolitische Veränderungen verschwand. Heute sind landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen wie die Westdeutsche Dochtfabrik GmbH & Co. KG sowie das Bahnhofscafe „BaCa“ bekannt. Die Verkehrsanbindung ist gut, mit Bahnverbindungen nach Venlo und Viersen sowie Buslinien in verschiedene Richtungen.
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- Art
- Ortsteil
- Ort
- Nettetal
- Seehöhe
- 50 m
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