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Lobberich
Ortsteil von Nettetal im Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Lobberich ist ein Stadtteil von Nettetal im Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen. Der Ort umfasst die Ortschaften Sassenfeld, Dyck und Nieder- und Oberbocholt, wobei letztere mit der Burg Bocholt verbunden ist. Die Geschichte von Lobberich reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück, als die Kirche zu Lubbruch erwähnt wurde. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort durch die Textilindustrie, insbesondere durch die Samtbandfabrik Heithausen und die Webstühle in Niedieck. Die Textilindustrie war im 19. und 20. Jahrhundert ein zentraler Wirtschaftsfaktor. 1880 wurde in Niedieck der erste ganzmechanische Webstuhl eingesetzt, was den Wettbewerbsvorteil steigerte. Bis 1975 beschäftigte die Firma Niedieck über 1000 Mitarbeiter. Die Bahnstrecke Kempen–Venlo, eröffnet 1868, wurde 1999 geschlossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gewann die Metallindustrie Bedeutung, insbesondere durch die Produktion von Sanitärarmaturen und Vergasern bei Rokal. In Lobberich gibt es mehrere Kirchen, darunter die doppeltürmige Pfarrkirche St. Sebastian aus dem Jahr 1893. Zudem sind die Burg Bocholt und die Burg Ingenhoven sowie das Marienhospital mit seiner Kapelle Sehenswürdigkeiten. Die Samtproduktion machte den Ort reicher als die umliegenden Gemeinden, was zu dem Spottname „Lobbricker Wenk“ führte. Bekannte Persönlichkeiten aus Lobberich umfassen Maler, Astronomen und Pädagogen. Die Partnerstadt von Lobberich ist Caudebec-en-Caux.
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- Art
- Ortsteil
- Ort
- Nettetal
- Seehöhe
- 47 m
V bližini
- Burg Bocholt5 m
- Burg Ingenhoven322 m
- Kaldenkirchen991 m
- Nettetal991 m
- Werner-Jaeger-Forum799 m
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