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grad Blérancourt
Schloss in Frankreich
Das Château de Blérancourt liegt in Blérancourt im Département Aisne und war einst das Residenzschloss der Familie Gesvres. Der heute sichtbare Teil des Schlosses wurde im 17. Jahrhundert nach Plänen von Salomon de Brosse errichtet und diente als Sommerresidenz. Im 16. Jahrhundert wurde die Herrschaft von der Familie Lanvin erworben und später an Louis Potier de Gesvres vergeben. Die Familie blieb bis zur Französischen Revolution im Besitz, wobei das Schloss danach stark beschädigt und größtenteils abgerissen wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Schloss von Anne Morgan erworben und ab 1924 als Musée franco-américain restauriert. Der Museumsbereich umfasst zwei Pavillons, die 1928 und 1938 errichtet wurden, und wurde in den 2010er Jahren erweitert. Der Museumsbereich beherbergt eine umfangreiche Sammlung zu franzo-amerikanischen Beziehungen, darunter Dokumente, Kunstwerke und eine Bibliothek. Die Sammlung wird in fünf Themenbereiche gegliedert, die von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart reichen. Die umliegenden Gärten, die „Jardins du Nouveau Monde“, wurden 1986 von französischen und amerikanischen Landschaftsarchitekten gestaltet und beinhalten vier thematische Gartensparten. Sie enthalten Pflanzen aus Nordamerika und dienen als Gedenkstätte für Soldaten aus beiden Weltkriegen. Die Gärten sind in verschiedenen Blütenperioden zu besichtigen und umfassen auch ein Arboretum mit einheimischen amerikanischen Baumarten.
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- Art
- Burg
- Ort
- Blérancourt
- Adresse
- place du Général-Leclerc
- Architekt
- Salomon de Brosse
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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