abbazia di Santa Maria di Staffarda

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abbazia di Santa Maria di Staffarda

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Das Kloster Staffarda, eine ehemalige Zisterzienserabtei, liegt im Piemont nahe der Gemeinde Revello am linken Ufer des Po, etwa acht Kilometer südöstlich von Cavour. Die Anlage entstand am Schnittpunkt einer Straße nach Saluzzo und wurde im 12. Jahrhundert von Mönchen aus dem ligurischen Kloster Tiglieto besiedelt. Als Tochterkloster der burgundischen Primarabtei La Ferté prägte es die Region über Jahrhunderte. Die Abtei war im Mittelalter ein bedeutendes geistliches und wirtschaftliches Zentrum. Sie erhielt Privilegien und gründete selbst kurzlebige Niederlassungen wie Santa Maria di Sala im Latium. Später unterstand ihr das Kloster Rivalta bei Turin. Nach Zerstörungen im 17. Jahrhundert wurde sie wiederaufgebaut und 1750 von Papst Benedikt XIV. aufgelöst, um an den savoyardischen Orden der Heiligen Mauritius und Lazarus überzugehen. Heute gehört sie einer Stiftung dieses Hauses an. Die Klosteranlage beeindruckt durch ihre Backsteinarchitektur. Die Kirche zeigt eine polychrome Fassade mit drei Schiffen und einem Chorjoch, während die Klausur einen neunjochigen Kapitelsaal und einen großen Arbeitssaal der Mönche birgt. Erhalten sind zudem ein spätgotisches Abtsgebäude, eine offene Markthalle aus dem 13. Jahrhundert und eine Fremdenherberge. Der Kreuzgang mit Nord- und Westflügel sowie der Konversentrakt vermitteln einen Eindruck mittelalterlichen Klosterlebens.

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