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Kloster Günterstal
Zisterzienserkloster bei Freiburg im Breisgau
Das Kloster Günterstal war eine Zisterzienserinnenabtei im heutigen Freiburger Stadtteil Günterstal. Es wurde im 13. Jahrhundert gegründet und bis 1806 bestand. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf 1224, wobei das Gründungsjahr 1221 genannt wird. Das Kloster war mit dem Tennenbacher Männerkloster verbunden und hatte eine enge Beziehung zum Adel der Region. Es besaß Besitzungen in 90 Ortschaften und war in der Region einflussreich. Das Kloster war bis zur Säkularisation 1806 ein bedeutendes religiöses und wirtschaftliches Zentrum. Die Äbtissinnen hatten eine wichtige Rolle in der Region, und das Kloster war in der Geschichte mehrfach von Kriegen und Überschwemmungen betroffen. Nach der Säkularisation wurde das Gebäude von einer Firma erworben, die eine Spinnerei und später eine Brauerei betrieb. Die ehemalige Klosterkirche wurde nach dem Brand 1829 wieder aufgebaut und heute als Liebfrauenkirche genutzt. Nach der Säkularisation veränderte sich die Nutzung des ehemaligen Klostergebäudes. Die Spinnerei und Brauerei wurden abgebrochen, und die Gebäude wurden später für soziale Einrichtungen genutzt, darunter ein Internat und ein Kindergarten. Die Liebfrauenkirche wurde mehrfach renoviert, und die Orgel sowie die Glocken wurden restauriert. Heute sind die Gebäude Teil der städtischen Infrastruktur und werden für Bildung und soziale Zwecke genutzt.
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- Art
- Kloster, Abtei, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Freiburg im Breisgau
- Erbaut
- 1221
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Peter Thumb
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