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Pescara
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Der Pescara ist ein Fluss in den Abruzzen, der bei der gleichnamigen Stadt in die Adria mündet. Mit 145 Kilometern Länge ist er der längste Fluss der Region und führt durchschnittlich 53,6 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Sein Quellgebiet liegt in den Monti della Laga auf etwa 1100 Metern Höhe, nahe der Grenze zu Latium. Sein Weg führt ihn durch enge Täler und weite Becken, vorbei an Orten wie L’Aquila und Sulmona. Bei Popoli Terme erhält er mit dem Capo Pescara eine der bedeutendsten Karstquellen Italiens, die seinen Namen prägt. Anschließend durchbricht er die Schlucht von Popoli und fließt in breiten Schleifen durch hügeliges Land. Mehrere Zuflüsse wie der Sagittario oder der Tirino verstärken seinen Lauf, bevor er bei Pescara schiffbar wird. Entlang seines Weges prägen Wasserkraftwerke das Bild, darunter das Kraftwerk Popoli und das getarnte Werk in Triano bei Chieti. Diese Anlagen entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts und versorgten einst Industriezentren wie Neapel mit Strom. Heute speisen sie jährlich rund 108 Gigawattstunden ein und zeigen die Verbindung von Natur und Technik in der Region.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
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