Siekholzer Schanze

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Siekholzer Schanze

archäologische Stätte in Deutschland

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Die Siekholzer Schanze ist eine ehemalige Befestigungsanlage im Waldstück Siekholz, nördlich von Schieder in Schieder-Schwalenberg. Sie liegt im nordrhein-westfälischen Kreis Lippe und umschließt eine Fläche von etwa fünf Hektar. Die Anlage besteht aus einem Erdwall mit vorgelagertem Graben und ist als Bodendenkmal erfasst. Sie befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Blutbachtal. Die Schanze wurde erstmals 1878 von Ludwig Hölzermann beschrieben, der sie für ein Römerlager hielt. 1899 führte Carl Schuchhardt eine Ausgrabung durch und sah in der Anlage eine „curtis“ aus karolingischer Zeit. Eine eindeutige Altersbestimmung und der Verteidigungscharakter blieben unklar. Friedrich Hohenschwert vermutet, dass es sich um eine Hofeinfriedung aus dem Mittelalter handelt. Die Anlage ist im Wald umgeben und wird vom Bach durchflossen, der vermutlich zu mehreren Teichen angestaut wurde. Die Schanze bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und ist Teil des Schutzgebiets Blutbachtal. Die Umgebung ist geprägt von Wäldern und flachen Tälern.

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Art
Archäologische Stätte
Ort
Schieder-Schwalenberg
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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