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Benediktinerkloster Hillersleben
ehemaliges Kloster in Westheide, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt
Das Benediktinerkloster Hillersleben liegt in der Westheide von Sachsen-Anhalt und war ursprünglich ein Nonnenkloster, das 1022 von Erzbischof Gero von Magdeburg als erzbischöfliches Eigenkloster neu gebaut wurde. Es wurde später von Benediktinermönchen aus Ilsenburg besiedelt. Die ehemalige Klosterkirche ist heute Teil der Straße der Romanik und als Bodendenkmal eingetragen. Das Kloster hat eine reiche Geschichte, darunter mehrere Umstellungen der Konfession und eine Zeit als Domäne. Die Klosterkirche St. Laurentius, St. Stephan und St. Petrus wurde mehrfach renoviert und umgebaut, wobei die westlichen Vierungspfeiler und Teile des Querschiffs aus dem hochromanischen Kernbau erhalten geblieben sind. Die Kirche wurde bis 2011 erneut restauriert und besitzt eine Orgel aus dem Jahr 1879, die 2010–2011 renoviert wurde. In der Umgebung der Klosterkirche liegen Reste des Kreuzgangs aus dem 13. Jahrhundert sowie das Klostergebäude aus dem zweiten Drittel des 12. Jahrhunderts. Der Ostflügel ist frühgotisch und enthält ein tonnengewölbtes Raum, der vermutlich als Kapelle diente. Die Kirche bietet einen Blick auf die Westheide und ist Teil der historischen Landschaft der Region.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Westheide
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
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