Vahldorf

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Vahldorf

Ortsteil von Niedere Börde

Vahldorf ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Niedere Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Das Dorf liegt an der Bundesstraße B 71 zwischen Haldensleben und Magdeburg und ist ein Haltepunkt der Bahnstrecke Glindenberg–Oebisfelde. In der Nähe verläuft der Mittellandkanal mit dem Hafen Vahldorf. Die historische Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 937, als das Moritzkloster in Magdeburg Land erhielt. Archäologische Funde aus der Jungsteinzeit belegen eine Besiedlung durch die Linienbandkeramiker im 5. Jahrtausend v. Chr. Vahldorf war bis ins 19. Jahrhundert ein bäuerliches Dorf, das sich durch Handel und Landwirtschaft ernährte. Im Jahr 1673 gab es 26 Hauswirtschaften, und 1785 lebten 250 Einwohner dort. Die Ortschaft wuchs mit der Industrialisierung, so dass 1877 über 117 Schulkinder vorhanden waren. 1895 erhielt Vahldorf einen Bahnhaltepunkt, und 1910 zählte der Ort 742 Einwohner. Die Dorfstruktur blieb bis heute erhalten, obwohl sich die Verkehrsanbindungen durch Bahn, Straße und Kanal verändert haben. Das Dorf umfasst die Dorfkirche St. Johannes, die auf die Romanik zurückgeht, und das älteste ländliche Dreiergeläut im Regierungsbezirk Magdeburg aus dem Jahr 1478. Die Kirche besitzt eine Barockorgel aus dem Jahr 1781, die mehrfach restauriert wurde. Die Dorfgeschichte ist geprägt von Friedenssehnsucht, da Vahldorf mehrfach geplündert wurde. Die historischen Bauwerke und die Dorfstruktur spiegeln die langsame Entwicklung des Ortes wider.

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Art
Ortsteil
Ort
Niedere Börde
Seehöhe
51 m

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