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St. Peter
Kirchengebäude in Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen
Die Kirche St. Peter in Recklinghausen ist die römisch-katholische Hauptkirche der Stadt und liegt im Zentrum, unweit des historischen Marktplatzes. Sie wurde 1247 als romanische Hallenkirche errichtet und 1519–1523 durch den Baumeister Henric de Suer erweitert. Die ursprüngliche Form war ein dreischiffiges Langhaus mit einem rechteckigen Chor, der später durch eine gotische Erweiterung ersetzt wurde. Die Kirche erlitt im Zweiten Weltkrieg Schäden, die den Wiederaufbau erforderten. Die Kirche ist bekannt für ihre barocke Hochaltar-Installation mit Gemälden aus der Rubensschule sowie für die Michaelskapelle mit religiösen Darstellungen und einem sakralem Museum. Im Langhaus befinden sich Statuen der Heiligen, ein Taufstein aus dem 14. Jahrhundert und eine historistische Orgel, die 2005 errichtet wurde. Die Sakristei und das Beinhaus wurden im 16. Jahrhundert als Teil der Erweiterung hinzugefügt. Die Kirche verfügt über acht Glocken, darunter drei aus der Werkstatt von Geert van Wou. Die Kirche bietet einen Blick auf ihre romanische und gotische Architektur sowie auf die künstlerische Ausstattung. Die Innenräume sind mit Gewölben, Reliefs und Gemälden geschmückt, die die Geschichte der Kirche widerspiegeln. Die Michaelskapelle und das Sakramentshaus sind besonders sehenswert. Die Kirche ist Teil der städtischen Kultur und vermittelt einen Eindruck von ihrer langen Geschichte und ihrer Bedeutung für die Gemeinde.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Recklinghausen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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