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Kunsthalle Recklinghausen
Museum in Recklinghausen
Die Kunsthalle Recklinghausen ist ein Kunstmuseum in Recklinghausen, das 1950 in einem ehemaligen Hochbunker eingerichtet wurde. Sie liegt schräg gegenüber dem Hauptbahnhof und ist Teil der städtischen Museen. Die Sammlung umfasst Werke von Künstlern wie Gerhard Richter, Karl Otto Götz und Ayşe Erkmen. Die Kunsthalle wurde ursprünglich als Ergänzung der Ruhrfestspiele gegründet und hat seitdem eine bedeutende Rolle in der Kunstszene der Region. Die Kunsthalle ist bekannt für ihre wegweisenden Ausstellungen, darunter die Ruhrfestspielausstellungen und thematische Wechselausstellungen. Beispiele sind die Ausstellung von Jannis Kounellis im Jahr 1993 oder die erste Überblicksausstellung der Künstlerin Judy Chicago im Jahr 2025. Die Sammlung umfasst rund 5000 Kunstwerke, darunter bedeutende frühe Werke der Gruppe ZERO. Die Kunsthalle betreibt zudem den Kunstpreis „junger westen“, der seit 1948 vergeben wird und Künstlerinnen wie Jeewi Lee und Mona Schulzek hervorgebracht hat. Die Kunsthalle bietet Räume mit Ausblicken auf die Innenstadt und die Bahnanlagen. Die Ausstellungen finden in verschiedenen Etagen statt, wobei die oberste Etage für Einzelausstellungen genutzt wird. Die Kunsthalle ist auch für ihre Kooperationen mit anderen Museen und Künstlern bekannt, wie beispielsweise die Ausstellung „Kunst & Kohle“ im Jahr 2018. Die Kunsthalle betreut zudem Projekte im öffentlichen Raum, wie die Installationen von Michael Sailstorfers „Mückenhäuser“.
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- Art
- Museum
- Ort
- Recklinghausen
- Erbaut
- 1950
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