Franziskanerkloster Meißen

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Franziskanerkloster Meißen

ehemaliges Kirchengebäude in Meißen, Sachsen

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Das Franziskanerkloster Meißen ist ein fragmentarisch erhaltenes gotisches Klostergebäude in der Altstadt von Meißen, Heinrichsplatz 3. Es gehört zur Kustodie Meißen und war bis 1539 ein Teil der sächsischen Ordensprovinz. Die Klosterkirche St. Peter und Paul wurde um 1350–1400 errichtet und mehrfach renoviert. Die Kirche diente nach der Auflösung des Konvents 1539 als Museum und wurde im 19. und 20. Jahrhundert weiter umgebaut und ausgestattet. Die Kirche ist eine schlichte gotische Hallenkirche mit Strebepfeilern und dreiteiligen Maßwerkfenstern. Sie besitzt ein Satteldach mit Dachreiter und ein dreischiffiges Langhaus mit Kreuzrippengewölben. Der Chor aus dem 14. Jahrhundert wurde 1823 abgebrochen, und das Schiff wurde 1900 mit einer Balkendecke versehen. Die Reste des Kreuzgangs und der Nord- sowie Westflügel sind erhalten und zeigen gotische Gewölbe und profilierte Portale. Im Inneren des Klosters sind zahlreiche Epitaphien und Grabdenkmäler aus verschiedenen Epochen zu finden, darunter auch Denkmäler aus der Meißner Nikolaikirche und der abgebrochenen Johanniskapelle. Die Rote Schule, ein neugotischer Schulneubau aus dem 19. Jahrhundert, steht neben dem Kreuzgang. Die Gebäude wurden durch Oskar Mothes und Carl August Schramm errichtet und gelten als Beispiele der Schulbaukunst.

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Art
Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Meißen
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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