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Klášter Sadská
Kloster in Tschechien
To besedilo je zaenkrat na voljo samo v nemščini.
Das Augustiner-Chorherrenstift Sadská wurde 1362 in der Gemeinde Sadská gegründet und lag im Bunzlauer Kreis im Königreich Böhmen. Es war Teil des Archidiakonats Kouřim im Erzbistum Prag. Das Stift entstand aus den ehemaligen Gebäuden des Kollegiatstifts St. Apollinaris, das bereits seit 1117 bestand. Die Gründung erfolgte durch den Erzbischof Ernst von Pardubitz, der auch andere Chorherrenstifte in der Region ins Leben rief. Das Stift Sadská war wirtschaftlich schwächer als andere Kanonien, da es nur die Pfarrkirche und die Seelsorge übernahm. Es erhielt später das Dorf Opočnice. Die Chorherren begannen mit dem Bau einer neuen Pfarrkirche, doch nur das Presbyterium wurde fertiggestellt. Das Stift wurde 1420 während der Hussitenkriege zerstört, wodurch viele Bücher und Schätze verloren gingen. Die Überlebenden fanden Unterschlupf bei anderen Stiften und trugen später zur Rückkehr der Bücher nach Raudnitz bei. Die Stiftsgebäude und Grundstücke wurden 1375 an die Chorherren abgetreten, wobei das Dorf Opočnice als Entschädigung verblieb. Die Propste von 1362 bis 1472 führten das Stift durch verschiedene Episoden, darunter Verbrüderungen mit anderen Stiften. Die Buchbestände wurden im 16. Jahrhundert nach Raudnitz gebracht und schließlich ins Prager Nationalmuseum übergeben.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Sadská
- Erbaut
- 1118
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