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EL-DE-Haus
Ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus in Köln, ehemaliges Gestapo-Gefängnis, inzwischen NS-Dokumentationszentrum
Das EL-DE-Haus steht im Kölner Stadtteil Altstadt-Nord, am Appellhofplatz 23–25, an der Ecke zur Elisenstraße. Es wurde 1934/35 als Wohn- und Geschäftshaus für Leopold Dahmen errichtet und später von der Gestapo als Zentrale genutzt. Das Gebäude war zwischen 1935 und 1945 ein Gefängnis und Verhörort für politische Gegner, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Es beherbergt seit 1988 das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. Das EL-DE-Haus war ein zentraler Ort der nationalsozialistischen Repression. In den Zellen wurden Häftlinge misshandelt und gefoltert, wobei die meisten Verhöre im Tiefkeller stattfanden. Etwa 788 Tote wurden dort als Opfer der Gestapo registriert. Die Zellen unterschieden sich in Größe und Lage, wobei die an der Elisenstraße liegenden Zellen kleiner waren. Die Häftlinge hinterließen Wandinschriften, die bis heute zu besichtigen sind. Im EL-DE-Haus gibt es mehrere Räume, darunter den Keller mit Zellen, die heute als Gedenkstätte dienen. Die Zellen sind noch vorhanden, sowie die Eisengitter und Türschlösser. Die Wandinschriften, vor allem in den Zellen 1 bis 4, erzählen von der Erfahrung der Häftlinge. Das Dokumentationszentrum beherbergt eine Dauerausstellung, eine Bibliothek und fördert Bildungsprojekte. Die Räume sind Teil der städtischen Verwaltung und des NS-Dokumentationszentrums.
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- Art
- Gefängnis, Wohn- und Geschäftshaus, Museumsgebäude
- Ort
- Altstadt-Nord
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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