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Synagoge Basel
Synagoge in der Stadt Basel
Die Basler Synagoge, auch Grosse Synagoge genannt, ist das Gotteshaus der aschkenasischen Israelitischen Gemeinde Basel. Sie liegt im Stadtteil Am Ring an der Eulerstrasse 2 und ist durch ihre beiden goldenen Kuppelspitzen auffällig im Stadtbild. Die Synagoge wurde 1866–1869 von Hermann Rudolf Gauss errichtet und 1892 durch Paul Reber erweitert, wodurch ein Längszug entstand. Die Renovierungen 1947 und 1986/87 sorgten für eine vereinheitlichte Innenausstattung und die Wiederherstellung alter Malereien. Die Synagoge gilt als Kulturgut von nationaler Bedeutung und ist in der Liste der Kulturgüter des Kantons Basel-Stadt unter der Nummer 1625 eingetragen. Sie steht unter Schutz der Haager Konvention und Schweizer Gesetzen. Im September 2020 wurde der Name der Synagoge in „Beit Joseph“ geändert, um die Bankiersfamilie Safra zu ehren. Die Familie spendete 1,5 Millionen Franken, wodurch die Synagoge nun nach Joseph Safra benannt ist. Die Synagoge bietet einen Innenraum mit 360°-Panorama, der durch die Kuppelspitzen und die Deckenvertäfelung mit Ornamentik beeindruckt. Die Räume sind für Gottesdienste und Versammlungen geeignet, und die Umgebung umfasst den Stadtteil Am Ring sowie den Israelitischen Friedhof Basel. Die Synagoge ist ein bedeutendes kulturelles und historisches Zentrum der jüdischen Gemeinde.
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- Art
- Synagoge
- Ort
- Basel
- Adresse
- Eulerstrasse 2
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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