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Jüdisches Museum der Schweiz
Museumssammlung in der Stadt Basel, Schweiz
Das Jüdische Museum der Schweiz in Basel ist das nationale Museum für jüdische Religions- und Alltagsgeschichte. Es wurde 1966 als erstes jüdisches Museum im deutschen Sprachraum nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Das Museum befindet sich in der Vesalgasse 5, einem ehemaligen Tabaklager, das nach einem Umbau und Renovierung im Jahr 2025 eröffnet wurde. Die neue Ausstellungsfläche ist doppelt so groß wie zuvor. Das Museum präsentiert eine breite Sammlung von Ritualobjekten, Textilien, Dokumenten und Kunstwerken aus verschiedenen Epochen. Besonders bekannt sind die «Lengnauer Mappot», eine der umfangreichsten Sammlungen von Torawimpeln. Die Ausstellungen decken Themen wie jüdische Hochzeiten, Kulturgeschichte und politische Geschichte ab. Die Sammlung umfasst auch zeitgenössische Objekte und Dokumente zu bedeutenden Figuren wie Theodor Herzl. Besucher können sich in den Ausstellungsräumen über die Geschichte des Judentums in der Schweiz informieren. Die Räume sind mit Arbeiten von Frank Stella und anderen Künstlern gestaltet. Die Ausstellungen zeigen sowohl historische als auch moderne Aspekte des Judentums. Umgebung und Ausblick sind durch die Lage in Basel und die Nähe zur Universität geprägt.
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- Art
- Gedächtnisinstitution, Jüdisches Museum, Museumssammlung
- Ort
- Basel
- Adresse
- Vesalgasse 5, 4051 Basel
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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