Mlýnská kolonáda

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Karlovarský kraj

Mlýnská kolonáda

Die Mühlbrunnenkolonnade ist ein großes Kolonnadengebäude in Karlsbad, Tschechien, und ein traditionelles Wahrzeichen der Stadt. Es beherbergt mehrere Thermalbäder und wurde im Neo-Renaissance-Stil erbaut. Die Kolonnade misst 132 Meter in der Länge und 13 Meter in der Breite und besitzt 124 korinthische Säulen. Sie wurde von dem Architekten Josef Zítek entworfen und zwischen 1871 und 1881 gebaut. Ursprünglich war ein zweistufiger Bau geplant, wurde aber aufgrund fehlender Mittel auf eine Ebene reduziert. Die Kolonnade beherbergt fünf der 13 Thermalbäder Karlsbads. Dazu gehören der Mühlbrunnen, der Felsenbrunnen, der Libušibrunnen, der Nymphenbrunnen und der Prinz Václav I. Brunn. Die Bäder variieren in Temperatur und historischer Bedeutung. Der Mühlbrunnen, zum Beispiel, wurde seit dem 16. Jahrhundert für therapeutische Zwecke genutzt. Die Kolonnade wurde 1893 um den Felsenbrunnen erweitert und 1982 restauriert. Die Kolonnade bietet einen überdachten Raum mit einem Orchestra-Bereich, in dem regelmäßig Konzerte stattfinden. Die Säulen und Portikos ermöglichen einen Blick auf die umliegende Landschaft. Die Kolonnade ist ein beliebter Treffpunkt und ein Symbol für die Thermalstadt Karlsbad. Die Umgebung umfasst den Tepla-Fluss und die historischen Bäder der Stadt.

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Art
Kolonnade
Ort
Karlsbad
Erbaut
1881
Baustil
Neorenaissance
Architekt
Josef Zítek
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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