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Kostel svaté Máří Magdaleny
Kirchengebäude in Karlsbad, Tschechien
Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Maria Magdalena steht im Zentrum von Karlsbad und wurde 2010 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt. Sie zählt zu den bedeutendsten Barockbauten Tschechiens und wurde im 18. Jahrhundert nach einem Brand und finanziellen Schwierigkeiten errichtet. Die Kirche entstand unter der Leitung des Architekten Kilian Ignaz Dientzenhofer und wurde 1736 fertiggestellt. Die Baukosten beliefen sich auf 95.000 Dukaten, wobei der Kreuzherrenorden den größten Teil trug. Die Kirche ist eine Barockkirche mit einem ovalen Mittelschiff und einer sternförmigen Kuppel. Die Fassade ist durch ionische Pilaster gegliedert, und die Seitenwände sind konkav gekrümmt. Die Ausstattung umfasst Stuckarbeiten, Altarbilder und Skulpturen aus dem 18. Jahrhundert. Die Glocken wurden 1762/1763 nach einem Brand ersetzt und tragen Inschriften, die die Stifter und Hersteller nennen. In der Kirche und Umgebung finden Besucher eine Krypta, einen Friedhof sowie eine Vielzahl von kunstgeschichtlichen Elementen. Die Kirche ist Teil der Stadtgeschichte und wurde mehrfach restauriert. Die Umgebung umfasst die Andreaskirche und den historischen Stadtkern von Karlsbad.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Karlsbad
- Adresse
- Kostelní náměstí, Karlovy Vary
- Erbaut
- 1730
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Kilian Ignaz Dientzenhofer
- Denkmalstatus
- Nationales Kulturdenkmal
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