Zisterzienserinnenkloster Beuren

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Zisterzienserinnenkloster Beuren

ehemalige Zisterzienserinnen-Abtei in Beuren in Thüringen, heute Alters- und Pflegeheim

Das Zisterzienserinnenkloster Beuren St. Margareta war eine Abtei in Beuren, einem Ort im Landkreis Eichsfeld in Thüringen. Es wurde um 1200 gegründet und war von Anfang an stark von der Familie Bodenstein unterstützt. Die Gründung wurde 1208 von Papst Innozenz III. anerkannt. Das Kloster besaß um 1221 bereits 117 Hufen Land, was etwa 3525 Morgen entsprach. Im Laufe der Zeit wuchs sein Reichtum durch Geschenke und Ankäufe, und es wurde Mutterkloster für mehrere Tochterklöster, darunter Beuren, Breitenbich und Anrode. Das Kloster war in der Region bekannt für seine privilegierten Rechte und stand unter päpstlichem Schutz. Es erlitt jedoch im Bauernkrieg 1525 schwere Zerstörungen und wurde 1555 aufgelöst. Nach dem Tod der letzten Nonnen 1555 wurde der Besitz verkauft, bis 1617 die Zisterzienserinnen aus Teistungenburg das Kloster wieder besiedelten. Im 18. Jahrhundert wurde die Anlage barock umgebaut, und die Kirche erhielt eine Stuckdecke. Die Gebäude dienten bis in die 1940er Jahre als Kloster und wurden danach als Alters- und Pflegeheim genutzt. Die erhaltenen Teile der Anlage umfassen den um 1130 errichteten Turm und den westlichen Teil der Andreaskirche, ein romanischer Saalbau. Der östliche Teil wurde im späten 13. Jahrhundert gotisch ergänzt. In der zweiten Klosterperiode wurde die Anlage barock umgestaltet. Die Nord-, Ost- und Südflügel wurden zwischen 1672 und 1702 errichtet. Nebengebäude aus dem 18. Jahrhundert wurden im 20. Jahrhundert abgerissen. Die schriftliche Überlieferung des Klosters ist heute in verschiedenen Archiven verwahrt.

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Art
Kloster, Altenheim, religiöse Gemeinschaft
Ort
Leinefelde-Worbis
Erbaut
1200

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