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Podhůří
ehemalige Gemeinde in Tschechien
To besedilo je zaenkrat na voljo samo v nemščini.
Podhůří ist eine ehemalige Wüstung in der Gemeinde Vysoká Pec im tschechischen Okres Chomutov. Sie lag einen halben Kilometer nordöstlich von Vysoká Pec und gehörte zum Katastralbezirk mit einer Fläche von 600,5607 ha. Die Wüstung befand sich am südlichen Fuße des Erzgebirges am Rande des Nordböhmischen Beckens und wurde vom Bach Vesnický potok durchflossen. Umgeben waren sie von Bergkämmen wie Jedlová, Tereziina vyhlídka und Janský vrch sowie dem Schloss Jezeří im Nordosten. Die Wüstung war bis in die 1970er Jahre bewohnt und war vor allem durch den Braunkohlenbergbau bekannt. Schimberg, wie der Ort früher hieß, war ein Zentrum für Bergbau und Handwerk. Die Schimberger Kohle wurde in der Alaunhütte und der Eisenhütte von Hohenofen genutzt. 1938 wurde der Ort dem Deutschen Reich zugeschlagen und 1945 an die Tschechoslowakei zurückgegeben. 1950 wurde der Name in Podhůří geändert, und 1960 wurde der Ort in Vysoká Pec eingegliedert. 1990 wurde der Ortsteil offiziell aufgelöst. Im Ortsteil gab es historische Gebäude wie eine Kapelle, die 1775 errichtet und 1893 erweitert wurde. Die Wüstung war auch Siedlungsort der Knovízer Kultur im 9. Jahrhundert. Die Region umfasste mehrere Orte wie Červená Jáma, Mikulovice, Lniště und Jezeří. Die Entwicklung der Einwohnerzahl war stark durch den Bergbau und die industrielle Nutzung geprägt.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Katasterbezirk in Tschechien, Wüstung
- Ort
- Vysoká Pec u Jirkova
- Seehöhe
- 310 m
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