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Mühltor
Stadtbefestigung (Sachgesamtheit); Mühltor / Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Stadtbefestigung: Mühltorgebäude als Zugang zur großen städtischen Mühle im Spreetal (siehe Sachgesamtheitsdokument obj. 09301008); ortsgeschichtlich und baugeschicht
To besedilo je zaenkrat na voljo samo v nemščini.
Das Mühltor in Bautzen ist ein historisches Stadttor und das kleinste der mittelalterlichen Tore der Stadt. Es diente als einziger Zugang von der Westseite und wurde nach den Hussitenbelagerungen 1429 und 1431 errichtet. Ursprünglich als „Eselstor“ bekannt, erhielt es seinen Namen durch den Transport von Mehl und Getreide über den Eselsberg ins Spreetal. Das Mühltor spielte im Dreißigjährigen Krieg, insbesondere 1620, eine entscheidende Rolle, indem es den Zugang zur Ratsmühle an der Spree ermöglichte. Es war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, durch den fast alle Transporte aus westlicher Richtung in die Stadt kamen. Ein Torwächter schloss das Tor abends um 21:30 Uhr und öffnete es am nächsten Morgen. Das Tor besitzt eine Fassade aus unregelmäßig behauenen Natursteinen und wird von einem Satteldach mit roten Ziegeln bedeckt. Charakteristisch sind die Spitzbögen aus handgestrichenen Ziegeln auf Granitpfeilern. Im Obergeschoss befand sich die Wächterstube, die seit 1835 nicht mehr genutzt wird. Heute wird der Raum für Vorträge und Ausstellungen genutzt.
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- Art
- Stadttor
- Ort
- Bautzen
- Adresse
- Wendischer Kirchhof 3
- Erbaut
- 1500
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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