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Werkbundsiedlung Wien
To besedilo je zaenkrat na voljo samo v nemščini.
Die Werkbundsiedlung in Wien ist eine Musterhaussiedlung im 13. Bezirk Hietzing, genauer im Stadtteil Lainz. Sie entstand 1932 am westlichen Stadtrand nahe den bewaldeten Hügeln Girzenberg und Roter Berg, die heute als Schutzgebiet erhalten sind. Ursprünglich als größte Bauausstellung Europas eröffnet, umfasst sie heute 64 Einfamilienhäuser, die von 31 Architekten aus dem In- und Ausland gestaltet wurden. Die Siedlung gilt als bedeutendes Zeugnis der frühen Moderne und steht unter Denkmalschutz. Bei ihrer Eröffnung besuchten 100.000 Menschen die Ausstellung, die internationale Aufmerksamkeit erregte. Unter der Leitung von Josef Frank entstanden funktionale Kleinsthäuser, die durch geschickte Raumaufteilung und Ausblicke großzügig wirken. Die Wiener Stadtverwaltung übernahm später einen Großteil der Gebäude, nachdem viele zunächst vermietet oder verkauft wurden. Vor Ort prägen schmale Erschließungswege wie der Engelbrechtweg oder die Jagićgasse das Bild. Die Häuser sind eng beieinander angeordnet, bieten aber durch ihre Gestaltung überraschende Perspektiven. Ein kleines Museum in der Siedlung dokumentiert ihre Geschichte. Die Umgebung ist heute weitgehend bebaut, doch die Hügel im Norden bleiben als Grünzone erhalten.
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