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Stiftsbibliothek Admont
To besedilo je zaenkrat na voljo samo v nemščini.
Die Stiftsbibliothek Admont ist ein barocker Bibliothekstrakt im Stift Admont, das 1074 gegründet wurde und in der Obersteiermark liegt. Mit 70 Metern Länge, 14 Metern Breite und etwa 13 Metern Höhe ist sie der größte klösterliche Büchersaal der Welt. Der Raum ist durch sieben Kuppeln gegliedert und beherbergt rund 70.000 Bände, während der gesamte Bestand des Stiftes 200.000 Bücher umfasst. Der Bau entstand 1776 unter dem Architekten Josef Hueber und folgt einem aufklärerischen Konzept, das Licht als Symbol für Erkenntnis nutzt. Die Deckenfresken von Bartolomeo Altomonte zeigen die Entwicklung menschlicher Erkenntnis bis zur göttlichen Offenbarung. Besonders wertvoll sind die über 1.400 Handschriften, darunter mehr als die Hälfte aus dem Mittelalter, sowie über 530 Inkunabeln und Frühdrucke. Ein Höhepunkt der Sammlung sind die Schnitzwerke von Josef Thaddäus Stammel, die die vier letzten Dinge darstellen. Vor Ort beeindruckt der helle, weiß-goldene Bücherschmuck, der durch 48 Fenster noch verstärkt wird. Die theologische Literatur findet sich im nördlichen, profane Wissenschaften im südlichen Saalteil. Die Bibliothek bewahrt zudem seltene Fragmente wie den Abrogans aus dem 8. Jahrhundert. Regelmäßig wechselnde Ausstellungen präsentieren ausgewählte Stücke der Sammlung in einem eigenen Museumsraum.
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