Lipětín

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Ústecký kraj

Lipětín

Lipětín ist eine Wüstung in Tschechien, die auf der Gemarkung der Gemeinde Dolní Litvínov liegt. Sie befindet sich zweiundfünfzig Kilometer südlich der Stadt Litvínov und erstreckte sich entlang des Baches Bílý potok im Nordböhmischen Becken. Nachbargemeinden umfassen Louka u Litvínova, Lom, Libkovice, Mariánské Radčice, Konobrže, Růžodol, Záluží, Horní Jiřetín sowie Janov, Hamr, Chudeřín und Dolní Litvínov. Lipětín hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1227 wurde es erstmals schriftlich erwähnt, und es blieb über die Hussitenkriege hinaus im Besitz des Klosters der Kreuzherren. Im 16. Jahrhundert gehörte es den Rittern Schön von Schönau, und 1585 wurde es Teil der Güter der Brüxer Burg. 1642 übernahmen die Grafen von Waldstein die Herrschaft, und 1680 wurde die Herrschaft Dux und Oberleutensdorf zum Familienfideikommiss. Bis 1945 war das Dorf Teil des Landkreises Brüx. Das Dorf war ursprünglich stark landwirtschaftlich geprägt und hatte zwei Mühlen. Die Kapelle Mariä Heimsuchung wurde ab 1869 errichtet und existierte bis 1960. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Lipětín zur Tschechoslowakei zurückgegeben, und die deutschsprachige Bevölkerung wurde vertrieben. 1957–1959 wurde das Dorf für einen Braunkohlengroßtagebau abgesiedelt und devastiert. Heute sind nur Kippen und Restlöcher an der Stelle des Dorfes übrig, die kultiviert werden.

Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.

Art
Wüstung
Ort
Litvínov

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