Burg Tieringen
Burg in Deutschland
Die Burgen Tieringen sind zwei abgegangene Burgen im heutigen Ortsteil Meßstetten im Zollernalbkreis. Sie wurden vermutlich von den Herren von Tieringen, Ministerialen der Grafen von Hohenberg, im 13. Jahrhundert errichtet. Die Burg und der Wohnturm wurden im 14. Jahrhundert zerstört. Die Familie von Bubenhofen besaß 1327 eine Burg Neuentierberg, während die Herrschaft Meßstetten 1370 an die Wildentierberger Linie kam. Die Burgen standen an strategischen Verkehrs- und militärischen Positionen. Die Burgherrin Gertrud von Bubenhofen schenkte 1344 dem Kloster Alpirsbach einen Hof. Die Tieringer Milizsoldaten sicherten die Straße nach Rottweil ab 1521. In der Region gab es mehrere Sperrwerke, darunter der Bschorner Weg und das Burteltal. Die Namen der Wehrpflichtigen sind in der Musterungsliste überliefert. Die Burgen sind heute als Ruinen und Fundamente bekannt. Ein Wohnturm wurde erforscht, und ein weiterer Burgstall am Rottweiler Weg soll über einen Wanderweg zugänglich gemacht werden. Die Sage von den Hemmadhäddlern unter dem Baienfelsen erzählt von verschwundenen Orten. Die Burgen standen an wichtigen Passagen über die Alb und beeinflussten den regionalen Verkehr.
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- Art
- Burg
- Ort
- Meßstetten
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