castello di Stetteneck

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Gradovi

castello di Stetteneck

To besedilo je zaenkrat na voljo samo v nemščini.

Auf einem dem Pitschberg vorgelagerten Hügel namens Col da Pincan bei St. Ulrich in Gröden erhebt sich der Ort der ehemaligen Burg Stetteneck. Die Ruinen wurden erst im Jahr 2000 durch gezielte Bohrungen von Herwig Prinoth und Stefan Planker vom Museum Ladin entdeckt, nachdem jahrhundertelang angenommen worden war, die Burg habe auf dem höheren Balest gestanden. Bei den Grabungen kamen Fundamente des Hauptturms, Schutzmauern und ein romanisches Tor zutage, begleitet von Funden wie Armbrustbolzen, Spielsteinen aus Grödner Sandstein und fein gearbeiteten Glas- und Tonfragmenten. Die Burg entstand vermutlich vor 1256 und war etwa 40 Meter lang mit einer 1,8 Meter dicken Ringmauer. Ihr erster bekannter Bewohner war Gebhard von Stetteneck, ein Ministeriale des Brixner Hochstifts und Richter in Gufidaun, der 1256 in einem Landfriedensvertrag mit dem Bischof Bruno von Kirchberg erwähnt wird. In diesem Zusammenhang wird er aufgefordert, einen unrechtmäßig besetzten Hof zurückzugeben, was auf seine Rolle als lokaler Machtträger hinweist. Heute ist der Fundort nahe der St.-Jakobs-Kirche bei St. Ulrich zugänglich. Die Lage wird durch eine Urkunde von 1283 bestätigt, die eine Kapelle bei Stetteneck erwähnt. Wer den Hügel besteigt, findet keine aufragenden Mauern mehr, sondern die Spuren einer mittelalterlichen Anlage, die durch ihre spärlichen Überreste und die Verbindung zu historischen Dokumenten fasziniert.

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