Klosterruine Baiselsberg
Kloster in Deutschland
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Die Klosterruine Baiselsberg liegt auf der Südostseite des Baiselsberges im Stromberg, in der Gemeinde Vaihingen-Horrheim, Kreis Ludwigsburg. Sie befindet sich in einer Höhe von 433–436 m über NN und ist von den Orten Hohenhaslach und Horrheim umgeben. Die Anlage wurde im 14. Jahrhundert von frommen Frauen gegründet, die sich der regionalen Niederadeligen Anna von Gemmingen unterstanden. Das Kloster war ein Wallfahrtsort mit einer kleinen Kirche, die der heiligen Dreifaltigkeit geweiht war. Die Schwestern lebten von Stiftungen und Rentenkäufen und übernahmen soziale Aufgaben wie Kindererziehung. Mit der Reformation verlor das Kloster seine finanzielle Grundlage und wurde 1547 aufgehoben. Die Ruine blieb bis ins 19. Jahrhundert als Steindepot in Gebrauch. Die Ausgrabung von 1975 bis 1990 identifizierte die Anlage als Kloster mit Kirche, Friedhof und Wohngebäuden. Fundamente, Tonfliesenboden, Gewölbekeller und ein Ziehbrunnen wurden entdeckt. Keramikscherben und Ofenkacheln mit figürlichen Ornamenten sind bedeutende Funde. Das Klostermuseum im Rathaus Horrheim zeigt Ausgrabungsfunde und Urkundenreproduktionen.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kloster
- Ort
- Vaihingen an der Enz
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