Hrádek v Kutné Hoře
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Der Hrádek in Kutná Hora ist eine ursprünglich gotische Feste auf einer Terrasse über dem Tal des Flüsschens Vrchlice, am Südwestrand der historischen Stadt. Ein weitgehend hölzerner Vorgängerbau entstand um die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert und sollte die aufkommende Bergbausiedlung gegen die Ebene im Westen sichern, auf der heute das Jesuitenkolleg und die Barbarakirche stehen. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1312; seit 1966 zählt der Bau zu den Kulturdenkmälern. Der königliche Richter Václav z Donína ließ die Feste zwischen 1400 und 1420 zu einem hochgotischen Sitz aus zwei gegenüberliegenden Wohnflügeln umbauen. Ende des 15. Jahrhunderts machte Jan Smíšek z Vrchoviště, Erz- und Kupferhändler und Grubenbesitzer, daraus einen Patrizierpalast im Stil der Vladislav-Gotik, mit großen Sälen, Erkern, einer Kapelle, Bauschmuck mit Bergbaumotiven und bereits renaissancehaft bemalten Decken. 1684 ging das Haus an den Jesuitenorden, der hier zwei Jahre später ein Seminar und danach eine Schule einrichtete, die bis zur Aufhebung des Ordens 1773 bestand. Seit 1996 zeigt hier das Tschechische Silbermuseum seine Ausstellung. Die Sammlungen umfassen Kunsthandwerk, Bildende Kunst und Volkskunde, vor allem aber Numismatik, Geologie sowie Stücke aus Bergbau, Hüttenwesen und Münzprägung, dazu eine umfangreiche Bibliothek. Zum Museum gehört der erhaltene mittelalterliche Stollen des heiligen Georg aus dem 14. Jahrhundert. Zu den kunsthistorisch wichtigsten Räumen zählt der Rittersaal im ersten Turmgeschoss aus der Zeit Václavs z Donína.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
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