Glashütten bei Langeck im Burgenland
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Glashütten bei Langeck im Burgenland ist ein kleiner Ort im Bezirk Oberpullendorf, der zur Marktgemeinde Lockenhaus gehört. Er liegt in einer Waldlichtung am Nordhang des Günser Gebirges und ist nur über die Landesstraße L349 erreichbar, die bei Lockenhaus beginnt. Der Gainaubach durchfließt den Ort und mündet später in die Güns. Etwa vier Kilometer westlich befindet sich ein gleichnamiger, aber deutlich kleinerer Ort namens Glashütten bei Schlaining. Der Name des Dorfes geht auf eine ehemalige Glashütte zurück, die bereits 1745 ihren Betrieb einstellte. Um 1800 entstand auf dem Gelände eine Siedlung, die sich im Laufe der Zeit zum heutigen Ort entwickelte. Im Jahr 1938 lebten dort laut Adressbuch ein Dachdecker, zwei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler und ein Maurermeister. Bis 1921 gehörte das Burgenland zu Ungarn, weshalb der ungarische Ortsname Hosszúszeghuta verwendet wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Gebiet Österreich zugesprochen und 1921 Teil des neu gegründeten Bundeslandes Burgenland. Seit 1971 ist Glashütten ein Ortsteil von Lockenhaus. Vor Ort prägen landwirtschaftlich genutzte Flächen und Wälder das Bild. Die durchschnittliche Bodenklimazahl liegt bei 28,7. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Bebauung verändert: 1979/80 gab es 120 Bauflächen, 2009/10 bereits 433. Der Ort ist von einer ruhigen, ländlichen Atmosphäre umgeben und bietet Einblicke in die traditionelle burgenländische Landschaft.
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