Coniolo
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Coniolo liegt in der Provinz Alessandria, Region Piemont, knapp 40 km nordwestlich der Provinzhauptstadt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich an der Seite des Po und grenzt an Casale Monferrato, Morano sul Po und Pontestura. Die Gemeinde umfasst eine Fläche von etwa zehn Quadratkilometern und hat etwa 420 Einwohner. Die Lage am Zusammenfluss zweier Wasserläufe prägt den Ortsname, der auf „Cunneolus“ zurückgeht, eine Verkleinerungsform von „Cuneus“, was „Landpunkt zwischen zwei Flüssen“ bedeutet. Der Name Coniolo hat seine Wurzeln im Mittelalter, als der Ort Teil eines feudalen Besitzes der Markgrafen von Monferrato war. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Bergbau verbunden, der ab etwa 1860 durch die Entdeckung von Mergel einen Aufschwung brachte. Die Steinbrüche führten zu einer gewaltigen Bohraktion, die jedoch katastrophale Folgen hatte. Im 19. Jahrhundert zeigten sich erste Anzeichen der Gefährdung der Gebäude, was zu einem vollständigen Verlassen des Ortes führte. Die Wiederaufbauarbeiten begannen erst in den 1920er Jahren, und die Auswirkungen des Bergbaus sind bis heute spürbar. Coniolo ist bekannt für seine historischen Bauwerke, darunter die Pfarrkirche Assunta e Sant'Eusebio aus dem 17. Jahrhundert, die im 19. Jahrhundert renoviert wurde. Zudem sind Ruinen der befestigten Mauern einer alten Burg erhalten. Die Gemeinde ist auch für die Anbauflächen der Rebsorte Barbera bekannt, die für den DOCG-Wein Barbera d’Asti genutzt wird. Die kulturelle und historische Landschaft prägt das Bild des Ortes.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
- Einwohner
- 444
- Fläche
- 10,3 km²
- Seehöhe
- 252 m
- Bezirk
- provincia di Alessandria
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