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Kernkraftwerk Rheinsberg
Kernkraftwerk in der DDR
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Das Kernkraftwerk Rheinsberg war das erste wirtschaftlich genutzte Kernkraftwerk der DDR und wurde 1966 in Betrieb genommen. Es lag nahe der Stadt Rheinsberg auf einer Landenge zwischen dem Nehmitzsee und dem Großen Stechlinsee. Das Kraftwerk war mit einem Druckwasserreaktor der sowjetischen Bauart WWER-70 ausgestattet und hatte eine elektrische Nettoleistung von 62 Megawatt. Es wurde 1990 stillgelegt und seit 1995 im Rückbau. Das KKR war ein Pionierprojekt der DDR und der erste sowjetische Exportreaktor. Es war der dritte Kernreaktor der DDR und gehörte zur ersten Generation von Forschungs- und Versuchskraftwerken. Die Planung umfasste ursprünglich zwei Reaktorblöcke und eine Brennstoffkassettensammlung, doch die Baukosten stiegen stark an. Das Kraftwerk leistete insgesamt 130.000 Betriebsstunden und war bis 1990 in Betrieb. Vor Ort erwartet man heute die Ruinen des Kraftwerks, das sich inmitten eines Naturschutzgebiets befindet. Der Reaktordruckbehälter wurde 2007 abtransportiert, und der Rückbau wird bis 2045 andauern. Die Dekontamination der Gebäude ist komplex, und die Nachnutzung des Geländes ist noch ungeklärt. Die Schadensbilanz des Störfalls 1967 war gering, aber das Grundwasser ist bis heute radioaktiv kontaminiert.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kernkraftwerk
- Ort
- Rheinsberg
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