📷 Obrázok: Wikimedia Commons
Hermannshöhle
Schauhöhle in Rübeland bei Wernigerode
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Die Hermannshöhle liegt in Rübeland, einem Ortsteil von Wernigerode im Oberharz. Sie ist eine Schauhöhle und Teil des Elbingeröder Komplexes, der aus Devon-Kalk besteht. Die Höhle entstand im Zusammenspiel mit der Ausbildung des Bodetals und wurde 1866 von Wilhelm Angerstein entdeckt. Ein weiterer möglicher Entdecker wird Fritz Sorge genannt. Die Höhle wurde 1890 für den Besucherverkehr freigegeben und ist durch ihren frühen Verschluss gut erhalten. Die Hermannshöhle ist bekannt für ihre Grottenolme, die in der Höhle leben. 1932 wurden 5 Olme aus der Adelsberger Grotte in Slowenien nach Rübeland gebracht und in einen künstlichen Olmensee gesetzt. 1956 kamen weitere 13 Tiere hinzu, die zunächst in Quarantäne gestellt wurden. 1978 wurde ein Zuchtbecken gebaut, und 2015 wurde festgestellt, dass die Tiere ausschließlich Männchen waren. 2020 wurden 3 Männchen und 4 befruchtete Eier bei Weibchen entdeckt. Die Höhle bietet Räume mit Tropfsteinschmuck und Hohlräumen, die seit 1970 erforscht werden. Der Zugang ist eng, und der Eingang wurde 1866 freigelegt. Umgebung ist das Bodetal, das die Höhle formte. Im Olmensee leben die Grottenolme, die in einem künstlichen Gewässer mit konstanter Temperatur von 7 °C leben. Die Höhle ist ein Teil der Schauhöhlen-Liste in Deutschland.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Schauhöhle, Tropfsteinhöhle
- Ort
- Oberharz am Brocken
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