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chiesa di Santa Maria Nuova
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Die Kirche Santa Maria Nuova liegt im historischen Stadtteil Porta Sole von Perugia, in der Via Pinturicchio. Sie entstand im 13. Jahrhundert an der Stelle eines älteren Benediktinerklosters, das bereits 1285 dort bestand. Die heutige Ausrichtung der Kirche geht auf Umbauten im 15. Jahrhundert zurück, als die Silvestriner das Kloster übernahmen und die Seitenschiffe, eine siebeneckige Apsis sowie eine Sakristei hinzufügten. Die Kirche lohnt einen Besuch wegen ihrer reichen Kunstgeschichte. Nach der Zerstörung der Servitenkirche Santa Maria dei Servi auf dem Colle Landone zogen die Mönche hierher und brachten bedeutende Werke mit, darunter Chorgestühle und Säulen des Kreuzgangs. Im Inneren finden sich Spuren der Gotik wie die siebeneckige Apsis mit Rippengewölbe sowie Renaissance-Elemente wie korinthische Säulen und ein geschnitzter Holzchor aus dem 15. Jahrhundert. Besonders sehenswert sind Fresken von Lazzaro Vasari und ein Altarbild von Francesco Appiani. Vor Ort beeindruckt der Kreuzgang mit seinen wiederverwendeten Säulen aus der zerstörten Servitenkirche. Im rechten Seitenschiff fällt ein Kruzifixaltar mit Marmorfassade auf, während die linke Kapelle manieristische Stuckarbeiten und ein Fresko der Madonna delle Grazie zeigt. Die Apsis birgt den Holzsarkophag von Braccio I. Baglioni und Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Der ehemalige Kapitelsaal dient heute als Veranstaltungsort und ist über den Kreuzgang zugänglich.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
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