Val d'Ega

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Val d'Ega

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Das Eggental, italienisch Val d’Ega, ist ein südtiroler Tal, das bei Kardaun nahe Bozen vom Eisacktal abzweigt und sich in südöstlicher Richtung erstreckt. Der Eggentaler Bach durchfließt es und mündet schließlich in den Eisack. Im unteren Bereich ist das Tal als steile Schlucht geformt, während es sich bei Birchabruck in zwei Äste teilt: Einer führt nach Süden über Deutschnofen zum Reiterjoch und Lavazèjoch, der andere nach Osten über Welschnofen zum Karerpass. Besonders reizvoll ist die landschaftliche Vielfalt des Tals, die von zerklüfteten Schluchten bis zu sanften Hochflächen reicht. Im oberen Bereich liegen der Latemarwald und der Karersee, die zum östlichen Talast gehören. Historisch war das Eggental seit dem Spätmittelalter Teil des Gerichts Deutschnofen und erscheint noch im 18. Jahrhundert als eigene „Nachbarschaft“ im Theresianischen Kataster. Im 16. Jahrhundert gab es hier eine Gruppe von Anabaptisten, die verfolgt wurden. Verkehrlich erschlossen wird das Tal durch die SS 241, die einst Teil der „Großen Dolomitenstraße“ war und heute durch Tunnel und neu trassierte Abschnitte verläuft. Bei Birchabruck zweigt die SS 620 ab, die über das Lavazèjoch ins Fleimstal führt. Wanderer und Naturliebhaber finden hier eine Mischung aus wildromantischen Schluchten und ruhigen Waldgebieten, die zum Entdecken einladen.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

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