📷 Obrázok: Wikimedia Commons
Alfama
Stadtteil von Lissabon
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Alfama ist ein historischer Stadtteil im Osten Lissabons, der sich zwischen der Burg São Jorge und dem Tejo erstreckt. Er liegt heute in den Verwaltungsbezirken Santa Maria Maior und São Vicente und gilt als ältestes Viertel der Stadt. Der Name leitet sich vermutlich vom arabischen Begriff für Quellen oder Bäder ab, was auf die maurische Vergangenheit des Ortes hinweist. Das Viertel bewahrt Spuren seiner wechselvollen Geschichte: Als Kern der maurischen Stadt blieb es nach dem Erdbeben von 1755 weitgehend verschont, weshalb sein enges Gassennetz bis heute erhalten ist. Nach der Diktatur entwickelte sich Alfama durch Sanierungen und den Ausbau von Gastronomie zu einem bedeutenden Tourismusziel. Hier finden sich bedeutende Bauwerke wie die Burg São Jorge, die einst königliche Residenz war, oder die Kathedrale Sé, die älteste Kirche der Stadt aus dem 12. Jahrhundert. Wer durch Alfama wandert, entdeckt versteckte Aussichtspunkte, die Miradouros, die Ausblicke auf den Tejo und die Stadt bieten. Im Museum für dekorative Künste in einem Herrenhaus des 17. Jahrhunderts werden historische Innenräume gezeigt. Das Kloster São Vicente de Fora beherbergt Gräber der Königsfamilie Braganza, während die Igreja de Santa Engrácia als nationales Pantheon für herausragende Persönlichkeiten Portugals dient.
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- Art
- Kulturerbe, Bairro
- Ort
- Santa Maria Maior
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