Beneceto

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Beneceto

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Beneceto liegt etwa vier Kilometer östlich des Zentrums von Parma in der Region Emilia-Romagna und gehört zum Stadtteil San Lazzaro. Die Siedlung entstand bereits in der Bronzezeit, als hier ein kleines Dorf der Polada-Kultur entstand, von dem noch Spuren eines Brunnens und Pfostenlöcher zeugen. Später errichteten die Terramaricoli um 1500 v. Chr. eine größere Ansiedlung namens „Forno del Gallo“, die bis ins 13. Jahrhundert v. Chr. bestand und in zwei Teile untergliedert war. Der Ort wurde erstmals 905 urkundlich erwähnt und entwickelte sich im Mittelalter zu einem befestigten Borgo. Ein wichtiger Einschnitt war 1308, als der Herrscher von Parma die Burg an die Familie Rossi übergab, die jedoch schon nach wenigen Monaten vertrieben wurde. Im 15. Jahrhundert ging das Lehen an die Valeri, die es bis zur napoleonischen Abschaffung der Feudalrechte 1805 innehatten. Danach wechselte die Verwaltung mehrfach, bis Beneceto 1943 endgültig nach Parma eingemeindet wurde. Heute prägen vor allem die Kirche der Reinigung der Jungfrau Maria und der restaurierte Torrione das Bild. Die Kirche, erstmals 1200 erwähnt, erhielt im 17. Jahrhundert einen Taufstein und wurde zur Pfarrkirche erhoben; ihr Inneres zeigt marmorne Basen, ionische Pilaster und Deckenfresken. Der Torrione, eine mittelalterliche Burg, wurde nach 1978 zu einem Privathaus umgebaut und ist von außen noch erkennbar. Die Umgebung lädt zu Spaziergängen durch die flache Po-Ebene ein, wo sich zwischen Feldern und kleinen Gehöften die historische Substanz des Ortes entdecken lässt.

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