📷 Obrázok: Wikimedia Commons
Porta Nigra
ehemaliges römisches Stadttor und Wahrzeichen der Stadt Trier
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Am nördlichen Rand der Trierer Altstadt steht das Bauwerk, das den Einheimischen schlicht als „Porta“ gilt: ein römisches Stadttor, das die Einfahrt nach Augusta Treverorum von Norden her markierte. Ursprünglich maß es 36 Meter in der Länge, 21,50 Meter in der Breite und 29,30 Meter in der Höhe. Kein zweites römisches Stadttor in Deutschland ist so vollständig überliefert; seit 1986 gehört es zum Welterbe. Wann gebaut wurde, klärte erst der Januar 2018: Holzreste aus der Stadtmauer stammen von Bäumen, die 169/170 fielen. Rund 7.200 Quader wurden versetzt, die schwersten mit sechs Tonnen. Fertig wurde das Tor allerdings nie. Die Halbsäulen der Landseite blieben roh, und in die Drehachse der Torflügel ragen unbearbeitete Bossen, weshalb dort wohl nie ein bewegliches Tor eingehängt werden konnte. Dass der Bau überdauerte, verdankt er dem Mönch Simeon aus Sizilien, der sich nach 1028 als Einsiedler darin niederließ: Nach seinem Tod 1035 erwirkte Erzbischof Poppo die Heiligsprechung, gründete das Simeonstift und ließ das Tor zur Doppelkirche umbauen – nur ein Turmaufbau musste dafür weichen. Napoleon verfügte 1804 den Rückbau der kirchlichen Anbauten; die Preußen beendeten die Entkernung 1816/17 und ließen lediglich den unteren Teil der Apsis stehen. 1822 bekam der Durchgang wieder Torflügel, und auf Vorschlag Friedrich Wilhelms III. hieß er fortan Römertor. Der dunkle Name selbst ist mittelalterlich und dürfte von der Färbung stammen, die der Kordeler Sandstein durch Verwitterung annahm; erstmals belegt ist er in den Gesta Treverorum des 12. Jahrhunderts.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Stadttor
- Ort
- Trier
- Erbaut
- 180
- Baustil
- Römische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz
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