📷 Obrázok: Wikimedia Commons
KZ-Außenlager Hannover-Langenhagen
nur 4 Monate existierendes Frauenlager im heutigen Industriegebiet Brink-Hafen
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Das KZ-Außenlager Hannover-Langenhagen war ein Frauenlager, das vom 2. Oktober 1944 bis zum 6. Januar 1945 in der Hackethalstraße in Hannover existierte. Es lag im Industriegebiet Brinker Hafen, damals im Gemeindegebiet von Langenhagen. Das Lager war Teil des KZ Neuengamme und beherbergte hauptsächlich Zwangsarbeiterinnen polnischer und russischer Herkunft, die aus dem KZ Stutthof stammten. Das Lager beherbergte etwa 500 Frauen, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Eine Gruppe arbeitete in der Munitionsherstellung, die andere reparierte Flugzeugwracks. Die Häftlinge wohnten in sieben Baracken, darunter vier Unterkünfte, eine Küche, sanitäre Anlagen und ein Krankenrevier. Das Wachpersonal war außerhalb des Lagers untergebracht. Bei einem Luftangriff im Januar 1945 wurde das Lager zerstört, und die Frauen wurden ins Lager Hannover-Limmer und schließlich auf einen Todesmarsch nach Bergen-Belsen geschickt. Das Lager war Teil der Rüstungsproduktion für Firmen wie Brinker Eisenwerk und Krupp Stahlbau. Heute erinnert ein Mahnmal am ehemaligen Eingang an das Lager, mit einer Gedenktafel in der Mitte. Die Geschichte des Lagers und das Schicksal der Häftlinge wurden in den 1980er Jahren dokumentiert.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Konzentrationslager
- Ort
- Nord
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