HessenRegierungsbezirk Kassel

Point Alpha

Gedenkstätte, ehemaliger US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze

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Point Alpha war ein US-Beobachtungsstützpunkt an der innerdeutschen Grenze in der Nähe von Rasdorf und Geisa. Er lag im Zentrum der NATO-Verteidigungslinie „Fulda Gap“ und war der erste errichtete Beobachtungspunkt. Der Stützpunkt war für die Beobachtung der Grenze und das Abhören des Funkverkehrs ausgerichtet. Er stand auf 411 Meter Höhe und bot einen guten Überblick über das vorausgesagte Aufmarschgebiet des Warschauer Pakts. Der Stützpunkt wurde 1965 von der US Army überlassen und bis 1991 von Soldaten besetzt. In Krisen stieg die Besatzung auf bis zu 200 Mann. Nach dem Abzug der US Army wurde die Anlage durch eine Bürgerinitiative gerettet und 1995 unter Denkmalschutz gestellt. Heute ist Point Alpha eine Mahn- und Gedenkstätte mit einer Dauerausstellung zur Grenzpolitik des Kalten Krieges. Der Komplex umfasst auch DDR-Grenzsicherungsanlagen und einen Wanderweg. Besucher können die ehemaligen Stützpunkte besuchen, den Point-Alpha-Weg wandern und die Ausstellungen im „Haus auf der Grenze“ erkunden. Der Komplex beinhaltet auch einen Kreuzweg namens „Weg der Hoffnung“ und eine Fahrzeughalle, die 2011/12 wieder aufgebaut wurde. Die Stiftung betreibt Bildungsprogramme und verleiht den Point-Alpha-Preis für Verdienste um die deutsche Einheit.

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Art
Gedenkstätte
Ort
Rasdorf

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