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Zisterzienserinnenkloster Graefenthal, Asperden

Kloster in Deutschland

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Das Kloster Graefenthal war eine Zisterzienserinnenabtei, die zwischen Kessel und Asperden nahe der Niers im heutigen Kreis Kleve stand. Es wurde 1248 von Graf Otto II. von Geldern gegründet und war bis 1376 Grabstätte für Grafen, Gräfinnen und Herzöge von Geldern. Die einstige Klosterkirche diente als Ruhestätte für Adlige und Nonnen. Das Kloster blühte durch die Unterstützung der Herrscher der Herzogtümer Geldern und Kleve. Es besaß um 1280 das Patronatsrecht in mehreren Kirchen und war ein Zentrum der Siedlungsentwicklung. Die Nonnen verwalteten die Besitzungen und lebten nach strengen Regeln, unter anderem mit Schweigegelübde und Armut. Die Anlage umfasste ein Kreuzgange, ein Torhaus und einen Taubenturm. Die Gebäude des Klosters sind aus verschiedenen Epochen, von gotischen Elementen aus dem 13. bis 15. Jahrhundert bis zu barocken und klassizistischen Bauteilen des 18. Jahrhunderts. Die Klosterkirche wurde 1808 abgerissen, doch ihre Reste wurden restauriert. Die Anlage dient heute als Eventlocation und wird für Märkte und Feste genutzt.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Goch
Erbaut
1248
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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