📷 Immagine: Wikimedia Commons
chiesa di Santa Maria presso San Satiro
Komplex von Sakralbauten in Mailand
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Der Sakralbaukomplex Santa Maria presso San Satiro in Mailand vereint frühchristliche, romanische und renaissancezeitliche Elemente. Im Kern steht ein kleiner Zentralbau aus dem 9. Jahrhundert, der dem Heiligen Satyrus, einem Bruder des Mailänder Bischofs Ambrosius, geweiht war. Später wurde eine Marienkirche angefügt, deren ungewöhnlicher Grundriss und der illusionistische Chor von Donato Bramante stammen. Auch die benachbarte Sakristei geht auf seine Entwürfe zurück. Die Kirche verdankt ihren Ruf Bramantes genialer Lösung für den beengten Chorraum: Hinter der Fassade verbergen sich nur 90 Zentimeter Tiefe, doch durch perspektivische Malerei entsteht der Eindruck großer Weite. Der Campanile aus dem Jahr 1043 und die frühmittelalterliche San-Satiro-Kapelle mit ihrem vierpassförmigen Grundriss ergänzen das Ensemble. Die Sakristei zeigt Amadeos Mailänder Schema, das später im Petersdom weiterentwickelt wurde. Im Inneren beeindruckt die Stufenhalle mit tonnengewölbtem Mittelschiff und einer Pendentifkuppel nach Vorbild der Pazzi-Kapelle in Florenz. Der Zugang zur San-Satiro-Kapelle erfolgt über das linke Seitenschiff, wo karolingische Freskenreste erhalten sind. Die Kombination aus byzantinischer Kuppelkonstruktion und lombardischem Schmuck macht den Besuch zu einer Reise durch verschiedene Epochen.
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- Art
- Kirchengebäude, Pfarrkirche, Bauensemble
- Ort
- Mailand
- Adresse
- Via Torino
- Erbaut
- 1600
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Architekt
- Donato Bramante
- Denkmalstatus
- italienisches Nationalmonument
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