Bodendenkmal in Waidhaus, #D-3-6340-0037
Untertägige Befunde des abgegangenen Hammerschlosses in Pfrentsch mit spätmittelalterlichem Eisenhammer und neuzeitlicher Glasschleife.
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Das abgegangene Schloss Pfrentsch war ein Hammerschloss in Pfrentsch, einem Gemeindeteil von Waidhaus im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Es lag auf einem wasserumflossenen Hügel und wurde 1950 abgebrochen. Das Bodendenkmal D-3-6340-0037 umfasst Spuren des spätmittelalterlichen Eisenhammers und der neuzeitlichen Glasschleife. Der Hammer Pfrentsch wurde vom Wasser der Pfreimd angetrieben und nutzte den 1840 trockengelegten Pfrentscher Weiher. Das Schloss und das umliegende Gut waren von 1387 bis 1838 in der Geschichte des Ortes präsent. 1520 erhielt Hermann Eschenbeck Rechte über den Hammer, und 1768 gründete Christian Freiherr von Rummel die erste Glas- und Spiegelschleife. 1855 wurde auf dem Schleifanwesen eine Wiesenbauschule eingerichtet. Das Gut wurde 1838 vergantet und 1855 durch den Landwirtschaftlichen Verein genutzt. Vor Ort sind Reste des Dammes des Pfrentscher Weiher als Bodendenkmal (D-3-6340-0038) erhalten. Das Schlossgebäude war 1795 durch Erbschaft an die Freiherrn von Lilien auf Waldau gekommen und 1820 in bürgerlichen Händen. Die Umgebung umfasst den Pfrentscher Weiher, den Pfreimd und die historischen Anwesen der Region.
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- Art
- Schloss, Befund, Bodendenkmal
- Ort
- Waidhaus
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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