chiesa di Orsanmichele

📷 Immagine: Wikimedia Commons

Chiese

chiesa di Orsanmichele

Kirche und kommunales Gebäude in Florenz

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Orsanmichele ist ein dreigeschossiges Gebäude in Florenz, das zwischen der Via dei Calzaiuoli, Via dell’Arte della Lana, Via dei Lamberti und Via Orsanmichele liegt. Ursprünglich als Frauenkloster mit einer kleinen Kirche begonnen, wurde es 1290 von Arnolfo di Cambio als Loggia für einen Getreidemarkt umgebaut. Nach einem Brand 1304 entstand ab 1336 ein repräsentativer Palazzo, der religiöse und weltliche Funktionen vereinte und bis 1361 als Kornspeicher diente. Das Bauwerk verbindet als Zunfthaus die Macht der Zünfte mit der Autorität der Kirche. An seinen Außenwänden tragen vierzehn Nischen überlebensgroße Statuen der Zunftheiligen, die zwischen 1399 und 1425 von den Gilden in Auftrag gegeben wurden. Besonders bekannt sind Lorenzo Ghibertis Bronzestatue des hl. Johannes des Täufers und sein hl. Matthäus, die erste überlebensgroße Bronzestatue der Renaissance. Donatellos hl. Georg mit dem Relief des Drachenkampfs und Verrocchios Christus und der ungläubige Thomas zählen ebenfalls zu den herausragenden Werken. Im Inneren beherbergt das Erdgeschoss ein Oratorium mit einem gotischen Tabernakel von Andrea Orcagna, das ein als wundertätig verehrtes Madonnenbild von Bernardo Daddi umgibt. Das Museo di Orsanmichele in den oberen Stockwerken zeigt zwölf der originalen Skulpturen, während die Außenfassaden mit Kopien versehen sind. Die Fenster zeigen Szenen aus dem Leben Marias, die die Verehrung der Maestà belegen.

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Art
Kirchengebäude, Getreidespeicher
Ort
Florenz
Adresse
Via Orsanmichele, 50126 Firenze
Erbaut
1337
Baustil
Gotische Architektur

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