📷 Immagine: Wikimedia Commons
Stadttheater Rostock
ehemaliges Theater in Rostock (1895-1942), zerstört im 2. Weltkrieg
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Das Rostocker Stadttheater stand zwischen 1894 und 1895 in der Steintor-Vorstadt, im Rosengarten, zwischen der Neuen Wallstraße, der Alexandrinenstraße und der Lindenstraße. Es war das größte Theater der Hansestadt Rostock und wurde nach einem Wettbewerb mit Entwürfen von Heinrich Seeling errichtet. Das Gebäude im Stil der Neorenaissance bot Platz für 949 Zuschauer. Das Theater war bis 1942 die zentrale Spielstätte Rostocks und erlebte prosperierende Zeiten, insbesondere um die Jahrhundertwende, als es als „Bayreuth des Nordens“ bekannt war. Direktor Ludwig Neubeck förderte Kammerspiel und brachte internationale Aufführungen ins Programm. 1938 wurde der Zuschauerraum und das Foyer renoviert, wodurch die Sitzplätze auf 882 reduziert wurden. Vor Ort gab es einen großen Zuschauerraum mit mehreren Rängen, ein Foyer und einen Orchesterraum. Die Umgebung umfasste den Rosengarten sowie nahegelegene Straßen wie die Neuen Wallstraße und die Lindenstraße. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zerstört, doch das Theater blieb in verschiedenen Behelfsformaten bestehen, bis es 1952 als Volkstheater Rostock wiedereröffnet wurde.
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- Art
- Theatergebäude, Theatergesellschaft
- Ort
- Rostock
- Architekt
- Heinrich Seeling
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