Bodendenkmal in Wernberg-Köblitz, #D-3-6439-0068
Archäologische Befunde im Bereich der Kath. Kirche St. Johannes Baptist in Woppenhof, darunter die Spuren von Vorgängerbauten bzw. älteren Bauphasen sowie des abgegangenen Schlosses.
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Das Schloss Woppenhof war ein abgegangenes Schloss in Woppenhof, einem Gemeindeteil von Wernberg-Köblitz im Landkreis Schwandorf. Es lag im Dreieck der Straßen Johannesstraße, Brauhausstraße und Preppacher Straße, in der Nähe der Filialkirche St. Johann Baptist. Die Bausubstanz ist nicht mehr vorhanden, doch archäologische Funde im Kirchengebiet belegen Spuren des Schlosses und früherer Bauten. Das Bodendenkmal wird unter der Aktennummer D-3-6439-0068 verwaltet und umfasst archäologische Befunde, darunter Spuren von Vorgängerbauten und älteren Bauphasen. Die Geschichte von Woppenhof reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück. Im 14. Jahrhundert waren die Landgrafen von Leuchtenberg die Landesherren, und bis ins 19. Jahrhundert übten Hofmarksherren Niedergerichtsbarkeit aus. Das Lehen fiel 1836 an Bayern zurück, nachdem der letzte Hofmarksherr ohne Nachkommen verstorben war. Die archäologischen Funde zeigen, dass das Schloss und die Kirche im Laufe der Zeit mehrfach durch Brände zerstört wurden. Die Lage des Schlosses nahe der Kirche und die historischen Belege belegen die Bedeutung des Ortes. Die Umgebung umfasst die Straßen und die Filialkirche, die als Zeugnisse der Geschichte dienen.
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- Art
- Kirchengebäude, Schloss, Vorgängerbau, Befund, Bodendenkmal
- Ort
- Wernberg-Köblitz
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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