Ghelari

📷 Immagine: Wikimedia Commons

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Ghelari

Gemeinde in Rumänien

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Ghelari liegt im Südwesten Siebenbürgens, im Kreis Hunedoara, in Rumänien. Die Gemeinde erstreckt sich über eine Fläche von etwa 4700 Hektar und befindet sich in den Ostausläufern des Poiana-Ruscă-Gebirges. Der Ort liegt an der Kreisstraße DJ 687E, etwa 20 Kilometer südwestlich von Hunedoara und 35 Kilometer nördlich von Deva. Die Region um Ghelari ist von flachen Tälern und Hügeln geprägt, mit mehreren eingemeindeten Dörfern, darunter Govăjdia und Ruda. Der Ort wurde erstmals 1681 urkundlich erwähnt, doch die Besiedlung des Gebiets reicht bis in die Bronzezeit zurück. Archäologische Funde belegen eine Besiedlung bereits in der Hallstattzeit, während in der Römerzeit Bergbau zur Eisenerzzufuhr betrieben wurde. In der Zeit um 1895 wurden in Ghelari archäologische Funde entdeckt, die auf eine spätere Eisenzeit hinweisen. Die Industriebahn Hunedoara–Ghelari, eine Schmalspurbahn, wurde 1900 errichtet, um den Transport von Eisenerz zu erleichtern. Nach dem Zusammenbruch des Bergbaus im Jahr 1990 dominiert die Viehzucht und die Holzverarbeitung in der Region. Ghelari ist bekannt für seine historischen und religiösen Sehenswürdigkeiten, darunter die alte orthodoxe Kirche Sf. Arhangheli und die Sankt-Peter-und-Paul-Kathedrale. Die griechisch-katholische Kirche Sfânta Varvara und die reformierte Kirche sind ebenfalls Teil des kulturellen Erbes. In Govăjdia steht der Hochofen unter Denkmalschutz, der in der Zeit um 1806–1810 errichtet wurde. Die Gemeinde beherbergt auch die Sf. Arhangheli-Kirche in Ruda, die ebenfalls geschützt ist. Sandu Florea, ein Inker, lebt seit 1991 in den Vereinigten Staaten.

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Art
Gemeinde in Rumänien
Ort
Hunedoara
Adresse
strada Rusca, nr. 5, Ghelari
Fonti:Ghelari (CC0-1.0)

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